Musiktheater & Konzert In-u. Ausland
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Schaefer, Stefanie

Die Mezzosopranistin Stefanie Schaefer wurde in Frankfurt am Main geboren und studierte dort an der Musikhochschule und am Dr. Hoch´s Konservatorium bei Karin Geber-Brandt. Ein Meisterkurs bei Brigitte Fassbaender gab ihr zusätzliche Impulse.

Bereits mit neun Jahren begann sie ihren musikalischen Werdegang im Kinderchor des Hessischen Rundfunks. Während der Schulzeit absolvierte sie die Ausbildung zur C-Kirchenmusikerin und wurde 1995 Stipendiatin des Richard-Wagner-Verbandes.

2000/2001 wurde sie vom Opernstudio des Staatstheaters Wiesbaden engagiert und debütierte dort im Dezember 2000 als Hata in der Verkauften Braut von Bedrich Smetana und erhielt für diese Rolle einen Gastvertrag für 2001.

Weitere Gastspiele führten sie an das Staatstheater Schwerin, die Theater Bonn, Hagen, Remscheid und Solingen, nach Hildesheim und Ingolstadt, zu den  Schwetzinger Schloss-Festspielen, an die Oper Frankfurt sowie an die Städtischen Bühnen Osnabrück, wo sie mit großem Erfolg ihr Rollendebüt als Angelina in Rossinis La Cenerentola gab.

Von 2002 bis 2007 war das Wuppertaler Opernhaus Stefanie Schaefers Stammbühne. Hier war sie unter anderem zu sehen als: Dorabella in Mozart´s Cosi fan tutte, oder als Olga in Eugen Onegin von Tschaikowskij. Sehr überzeugend war sie als Suzuki in Puccinis Madame Butterfly. Ebenso konnte  man sie "mit glasklarer, dem Charakter der Musik ideal entsprechender Stimme" (Zitat OMM) als Aristeo in der wiederentdeckten Barockoper Orfeo von Luigi Rossi erleben. Auch als Eliza in Frederick Loewes Musical My Fair Lady spielte sie sich in die Herzen der Wuppertaler.

Dem Publikum ist sie noch lebhaft in Erinnerung als: Maddalena in Verdis Rigoletto, Orlofsky in der beliebten Strauß-Operette Die Fledermaus, als Terrorist Omar in der selten gespielten Oper The death of Klinghoffer von John Adams. Ihre Interpretation der Charlotte in Massenets Werther wurde auch überregional beachtet. Weitere Rollen in Wuppertal waren Flora in La Traviata, Hänsel in der beliebten Märchenoper Hänsel & Gretel von Engelbert Humperdinck sowie Nicklausse / Muse in Hoffmanns Erzählungen von Offenbach. Darüber hinaus gastierte sie als Nero in Monteverdis Krönung der Poppea am Staatstheater Braunschweig.

In der vergangenen Spielzeit erfolgten erste Ausflüge in das dramatische Fach: Im Frühjahr 2007 debütierte Schaefer als Carmen in der gleichnamigen Oper von Georges Bizet in Wuppertal.

Mit der Spielzeit 2007/2008 wechselt Stefanie Schaefer an das Staatstheater Darmstadt.

Mühelos meistert Stefanie Schaefer als Opernsängerin die musikalische "Zeitreise" von der Entstehung der Oper (Monteverdi) bis hin zu zeitgenössischen Uraufführungen (Kurt Schwertsik, Salvatore Sciarrino). Nicht weniger sicher bewegt sie sich als Solistin im Lied-, Konzert- und Oratorienfach. So trat sie inzwischen mehrfach in der Wuppertaler Stadthalle mit dem Sinfonieorchester Wuppertal auf (u.a. mit Mahlers 2. der Auferstehungs-Sinfonie oder der Alt-Partie in Bach´s Weihnachtsoratorium, im Dvorak-Requiem und als Solistin in Bernsteins „Jeremiah“ Sinfonie Nr. 1); in der Kölner Philharmonie sang sie unter Christoph Spering die Alt-Partie in Bachs Matthäus-Passsion.

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