Teruhiko Komori - Bariton

Biographie

Teruhiko Komori wurde in Japan geboren und studierte zunächst in seinem Heimatland Gesang, bevor er mit einem Stipendium für ein Aufbaustudium an der Hochschule der Künste in Berlin ausgezeichnet wurde. Zu seinen Lehrern zählen Harald Stamm und David Harper in London.

Der junge Bariton nahm an zahlreichen Meisterkursen teil, unter anderem bei Hans Hotter, Dietrich Fischer-Dieskau, Donald McIntyre, Dalton Baldwin, Gino Bechi und Herrmann Prey.

Teruhiko Komori gewann 1992 den Kawai Music Shop Wettbewerb, war 1995 Preisträger beim internationalen Wettbewerb Fujisawa Opera und gewann den Sonderpreis beim Koloratur-Wettbewerb in Luxemburg 1998. Im Jahr 2000 erhielt er den „Junge Opernsänger Preis“ der Goto Memorial Stiftung in Japan.

Noch während seiner Ausbildung in Tokio konnte Teruhiko Komori Erfahrungen mit Partien wie den Graf in Figaros Hochzeit, Mandryka in Arabella und DonGiovanni machen. An der HDK Berlin folgte 1997 der Eugen Onegin. 1998 sang der Bariton den Paolo Orsini in der japanischen Erstaufführung des Rienzi, im Jahr darauf folgte an der Prager Staatsoper Germont in der Traviata, und 1999 die Erstaufführung in Japan des Jakob Lenz. Im Jahr 2000 debütierte Teruhiko Komori am Nationaltheater in Tokio als Jochanaan in August Everdings Inszenierung der Salome, im Jahr darauf sang er dort Glucks Orfeo.

Seit 2000 ist der Bariton am Theater Altenburg-Gera engagiert und hat dort großen Erfolg als Rigoletto, als Frank/Fritz in Die tote Stadt, Als Enrico in Lucia diLammermoor, als Fliegender Holländer, Nabucco, Germont in Traviata, Graf in Figaros Hochzeit und Don Giovanni. Dem Nationaltheater Tokio bleibt er als Gast erhalten und war dort als Mandryka in Arabella, sowie als Musiklehrer in Ariadne auf Naxos zu erleben. Im Sommer 2004 sang er Robert Storch in Intermezzo an der Tokyo Chamber Opera.

Teruhiko Komoris Talent zeigt sich in der fruchtbaren Zusammenarbeit mit bedeutenden Dirigenten wie Kazushi Ono, Gary Bertini, Hiroshi Wakasugi, Hiroshi Kodama, sowie den Regisseuren August Everding, Stephan Blüher, Hans Peter Lehmann und Johannes Kresnik.