| Ulfried Haselsteiner - Tenor Biographie |
||
Der aus Lienz in Osttirol/Österreich stammende Tenor studierte Gesang am "Mozarteum" in Salzburg bei Eva Illes und Boris Bakow und absolvierte 1999 die Opernklasse mit Auszeichnung. Für die beste sängerisch-darstellerische Leistung als Hoffmann (Offenbach: Les Contes d'Hoffmann) und Alviano (Schreker: Die Gezeichneten) erhielt er den Hanna-Ludwig-Preis. Im Oktober 1999 debütierte er als Max in C.M.Webers "Freischütz" an der Staatsoper in Prag. Seither ist Ulfried Haselsteiner zu Gast bei zahlreichen Opernhäusern. Am Teatro lirico Cagliari gab er den Da-ud in der italienischen Erstaufführung von Richard Strauss' "Die Ägyptische Helena". Diese Aufführung ist auch auf CD erhältlich. Als Tamino (Mozart: Zauberflöte) war Ulfried Haselsteiner am Staatstheater Kassel, im Bunka Kaikan Tokyo und beim Opernfestival Klosterneuburg/Wien zu hören. An der Deutschen Oper Berlin und an der Nationalen Reisoper Holland sang er den Graf von Hohenzollern (H.W. Henze: "Der Prinz von Homburg") Am Grand Théâtre de Genève: Richard Wagners Tannhäuser (Schreiber/Walter), Janaceks "Aus einem Totenhaus" (Velky Vezen/Cerevin) und 2006 in der Welturaufführung von Michael Jarrells "Galileo" als Ludovico (1. Tenorpartie). Zu weiteren Stationen zählen: das Gran Teatre Liceu Barcelona, die Salzburger Festspiele, Teatro dell'Opera Roma, Teatro Massimo Palermo, das Theater an der Wien. Er arbeitete mit zahlreichen großen Künstlerpersönlichkeiten zusammen wie z.B.: Fabio Luisi, Peter Schneider, Andreas Homoki, Günter Krämer, Nicolas Brieger, Stephen Medcalf oder Olivier Pi. Zu seinen wichtigsten Partien zählen: Max (Freischütz), Tamino (Zauberflöte), Hans (verkaufte Braut), Nerone (Incoronazione di Poppea), Graf Hohenzollern (Prinz von Homburg), Da-ud (Ägyptische Helena), Alfred/Eisenstein (Fledermaus), Rene (Madame Pompadour), Walther (Tannhäuser), Königssohn (Humperdinck: Königskinder) |
||