Wiebke Goetjes - Sopran

Biographie

Der jugendlich-dramatische Sopran Wiebke Göetjes stammt aus den Niederlanden. Sie erhielt Ihre Ausbildung am Utrechter Konservatorium und besuchte die Opernklasse des Königlichen Konservatoriums in Den Haag. Ihre Ausbildung vervollständigte sie bei Christina Deutekom und Monica Pick-Hieronimi. Tony Legge begleitet sie als Coach. Meisterklassen besuchte sie bei Louisa Bosabalian in Weimar, Peter Elkus in Amsterdam und Mikael Eliassen in Amsterdam. Sie wurde als "Beste Nachwuchssängerin" bei den Springerbacher Meisterkursen ausgezeichnet, war “Bayreuther Stipendiatin” und erhielt 2003 die TZ-Rose für ihre Rolle als Antonia in Hoffmann’s Erzählungen.
1995/1999 war sie Ensemblemitglied im Staatstheater Meiningen. 1999/2000 (und als Reprise 2002/2003) debutierte sie mit großem Erfolg am Staatstheater Stuttgart unter der Regie von Christoff Nel als Ortlinde in Wagners Die Walküre. Im Stadttheater Pforzheim sang Wiebke Göetjes 2001 Puccinis Turandot. Verdis Odabella stellte sie im selben Jahr in der Opera Rotterdam dar. 2001/2002/2003 verzauberte die Sopranistin im Volkstheater Rostock als Verdis Aida. 2003 beim Festival in Gut Immling/Chiemgau sang sie die Antonia in Offenbachs Hoffmann’s Erzählungen. Anlässlich der Open-Air Opera in Amsterdam 2002/2003/2004 verkörperte sie konzertant Verdis Lady Macbeth, in Verdis I Lombardi die Rolle der Giselda und in Bellinis Oper die Norma. Im Staatstheater Kassel feierte Wiebke Göetjes 2002/2003/2004 Erfolge als Cio-Cio-San in Puccinis Butterfly und als Elisabeth in Wagners Tannhäuser, sowie als Madame Dilly in Bernsteins On the Town. Gastengagements führten sie 2004/2005/2006 mit der Rolle der Abigaille in Nabucco an die Staatsoper Prag, wo sie an der Seite von Peter Dvorsky die Titelpartie der Turandot verkörperte. Es folgte am gleichen Haus die Partie der Aida.
Im März 2006 sang sie für die Rai Opera in Amsterdam die Abigaille in Verdi’s Nabucco. In der neuen Spielzeit 2006/2007 wird die Sängerin die Uraufführung der neuen Oper Alzheimer von Chiel Meijering, konzertante Aufführungen der Walküre und Verdi’s Requiem im berühmten Concertgebouw in Amsterdam singen.

Auftritte in Konzerten, Oratorien und Opern führten sie in zahlreiche Länder Europas und zur Zusammenarbeit mit namhaften Dirigenten: Kenneth Montgomery, Ivor Bolton, Marc Minkowski und Lothar Zagrozek sowie Regisseure; Peter Konwitschny, Ks. Brigitte Fassbinder, Pet Halmen, Christoff Nel, Arila Siegert und Rosamund Gilmore.

Ihr Konzertrepertoire reicht von Bach über Brahms und Mahler bis zu Sofia Gubaidulina, letztere führte sie mit dem bekannten Niederländischen Bläser Ensemble live für's Fernsehen mittgeschnittene, Neujahrs Konzert im Concertgebouw in Amsterdam, auf. Mit den Vier Letzten Liedern von R.Strauss machte sie eine Konzert Tournee durch Deutschland mit dem Philharmonie Orchester Halle unter der Leitung von Tim Tschaschel und Marcus Bosch sowie mit der Vogtland Philharmonie unter der Leitung von Dorian Salomon mit Mahler's 2e und 4e Sinfonie. Mit dem Philips Orchester unter der Leitung Jules van Hessen machte sie letzte Spielzeit eine Italien-Tournee, bei dir sie die Wesendonck Lieder sang.